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Département Aisne
Auf dem Chemin des Dames Foto © frankreich-tourismus
Chemin des Dames
Foto © frankreich-tourismus
In der Drachenhöhle Frankreich
Museum Chemin des Dames
Museum und Eingang zur Drachenhöhle Foto © frankreich-tourismus
Museum Caveren des Dragons
Museum und Eingang zur Drachenhöhle Foto © frankreich-tourismus
Senegalesische Soldaten
Mahnmal für senegalesische Soldaten Foto © frankreich-tourismus
Soldatenfriedhofen Foto © frankreich-tourismus
Auf dem Chemin des Dames Foto © frankreich-tourismus

Département Aisne

Das Departement Aisne liegt zwischen Retz und Saint-Gobain. Zahlreiche Waldwege laden zu Radtouren ein. Die Heckenlandschaft des Thiérache und des Pays de Bray in der Gegend um Beauvais bietet botanische Wanderungen. Das Marne-Tal und die Weingärten der Champagner-Straße formen die Südspitze der Region.

Hauptstadt des Departements ist Laon. Die Kathedrale ist eine der ältesten gotischen Kathedralen Frankreichs, noch vor Notre-Dame in Paris begonnen.
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Chemin des Dames und die "Drachenhöhle"

Der Chemin des Dames ist ein Höhenzug im Dreieck der Städte Laon, Soissons und Reims. Er verläuft in Ost-West Richtung nördlich des Tals des Flusses Aisne. Der Name Chemin des Dames stammt aus der Zeit Louis XV., der in dieser Gegend das Jagdschloss Chateau de Bove besaß.
Der Chemin des Dames ist allerdings vor allem deshalb bekannt, weil hier im Ersten Weltkrieg (1914-1918) auf kleinstem Raum eine der blutigsten Materialschlachten des gesamten Krieges stattfand. Damals hielt die deutsche Armee eine Auffangstellung auf dem Höhenkamm am Nordufer des Flusses Aisne. Dutzende von Tunneln und ausgebauten Grotten entstanden und boten den Truppen Schutz:

La Caverne du Dragon - Drachenhöhle
Musée du Chemin des Dames

In einem ehemaligen unterirdischen Steinbruch bei Hurtebise, errichteten die Deutschen ab 1915 einen Gefechtsstand mit Verbandsplatz und Schlafstellen für ein ganzes Bataillon, die sie Drachenhöhle nannten. Dann gelang den französischen Soldaten einen Teil der Drachenhöhle einzunehmen. Die Grenzen zwischen den beiden feindlichen Lagern im Inneren der Höhle verschoben sich immer wieder, und beide Truppen lagen in ständiger Alarmbereitschaft.
Nach der Frühjahrsoffensive 1917 und bis zum Rückzug der Deutschen auf das nördliche Ufer der Ailette lagen sich in dieser unterirdischen Festung die feindlichen Truppen nur durch eine Mauer getrennt gegenüber. Man kann wohl annehmen, dass die Menschen hier unten, wenn auch keinen Waffenstillstand, so doch eine Art Stillhalteabkommen geschlossen haben.
Die Besichtigung, die etwa 90 Minuten dauert, führt 15 Meter tief unter die Erde. Bei 12°C im Sommer wie im Winter sollte man warme Kleidung nicht vergessen. Im Halbdunkel erahnt man, was die Menschen in diesen Stollen und unterirdischen Kalksteinbrüchen erlitten haben.
Die Drachenhöhle und ihr Museum gehört zu den wichtigsten Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs.
Chemin des Dames - RD 18 CD
02160 OULCHES-LA-VALLÉE-FOULON
Öffnungszeiten und Preise siehe Webseite (auf Deutsch)

In der Umgebung liegen zahlreiche Soldatenfriedhofe, darunter einer deutscher, ganz in der Nähe, in Richtung Reims (Region Champagne), auf der linken Seite.

Saint-Quentin
Sehenswürdigkeiten
Basilika aus dem 12. bis 15. Jahrhundert und Hôtel de Ville (Rathaus) mit einer Fassade im spätgotischen Flamboyantstil und neugotischer Eingangshalle. Obergeschoss im Art-déco-Stil.
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