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Fécamp an der Alabasterküste
der Normandie
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Steilfelsen in Fécamp
Strand und Steilküste von Fécamp, Foto © frankreich-tourimus
Hafen von Fécamp
Yachthafen Fécamp, Foto © frankreich-tourimus
Strand von Fécamp
Strand von Fécamp, Foto © frankreich-tourimus
Benediktiner DistillerieBenediktiner Distillerie, Foto © frankreich-tourimus
Alexandre Le Grand
Selbstporträt Alexandre Le Grand, Foto © frankreich-tourimus
Wanderweg FécampRadwander und Wanderweg, Foto © frankreich-tourimus
Wanderweg
Zwischen Fécamp und Yport, Foto © frankreich-tourimus
Steilfelsen von Yport
Steilküste in Yport, Foto © frankreich-tourimus
Yport Küste
Steilküste in Yport, Foto © frankreich-tourimus
Kirche Sankt MartinIn der Kirche Saint Martin in Yport, Steilküste in Yport, Foto © frankreich-tourimus

Das ehemalige Fischerdorf Fécamp liegt etwa auf halber Strecke zwischen Dieppe und Le Havre im Département Seine-Maritime. Man erreicht Fécamp von Paris aus über die A13 Richtung Le Havre, Ausfahrt Fécamp. Der Ortsname Fécamp leitet sich von Fiskhavn ab und erinnert daran, dass die Gegend vor etwa tausend Jahren von Skandinaviern erobert wurde. Obwohl das Städtchen noch einen Handelshafen und einen Fischereihafen besitzt, ist es wohl vor allem der Yachthafen und der damit verbundene Tourismus, der wirtschaftlich wichtig ist. Die reizvollen Steilklippen, von vielen Malern wie Claude Monet dargestellt, ziehen viele Besucher an.

Das Zentrum von Fécamp befindet sich an der Markthalle, in der sich mehrere Souvenirläden den Platz streitig machen. Darum herum findet man mehrere Restaurants und auch außer-Haus-Verkauf. Von dort sind es noch knappe hundert Meter bis zur Strandpromenade, an der man noch mehr Restaurants und das Casino (Spielbank) findet.
Am bewachten Strand kann man Sportgerät wie Katamarane leihen. Fécamp wird vor allem an Wochenenden viel besucht, so dass man oft auf einem der recht weit von Zentrum entfernten Parkplätze parken muss.


Das Cap Fagnet

Das in einem Tal liegende Fécamps wird am Meer von den höchsten Steinklippen der Normandie umrahmt. Das Cap Fagnet überragt die Stadt und den Strand in 110 m Höhe.
Auf dem Cap befinden sich die Chapelle Notre-Dame de Salut, der Leuchtturm und fünf Windräder, die kilometerweit zu sehen sind. In die Flanken der Klippen ist ein Blockhaus des Atlantikwalls eingegraben. Man erreicht die Höhe zu Fuß von der Uferpromenade, man kann aber auch mit dem Auto hinauf fahren.

Hafen und Strand

Entlang der Hafenpromenade kann man Fischer und Segelboote bewundern oder in einem der zahlreichen Restaurants speisen, die zahlreiche Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten anbieten. "Moules - frites", Muscheln mit Pommes findet man zu vernünftigen Preisen in verschiedensten Varianten (Roquefort, Curry, Crême fraîche...).
Auch an der Strandpromenade gibt es mehrere Restaurants, die etwas teurer sind, dafür hat man allerdings einen wundervollen Blick auf das Meer und die Steilküsten.

Palais und Destillerie Bénédictine

Auch wenn ihr euch weder für Kräuterlikör noch für zeitgenössische Kunst interessiert, ist der, Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Palais Bénédictine einen Besuch wert. Schon das Gebäude fällt durch seine erstaunliche und extravagante Mischung aus gotischer, normannischer und Renaissance-Architektur auf. Der Gründer und Erbauer der Destillerie des Likörs Bénédictine hieß tatsächlich Alexander der Große (Alexandre Le Grand oder auch Alexandre Legrand), was vielleicht zu seiner nicht zu übersehenden Megalomanie beitrug. So findet man sein Porträt gleich vier Mal in einer Art Kirchenfenster: als Alexander den Großen mit Helm und als Industriellen, dessen Hand den halben Globus in Besitz nimmt. Diese schillernde Persönlichkeit war ein Marketingspezialist, bevor es dien Ausdruck überhaupt gab.
Das geheime Rezept für den Likör Bénédictine soll von dem venizianischen Benediktiner Mönch Don Bernardo Vincelli stammen, der um 1505 im Kloster von Fécamp weilte. Schon der König François I. soll sich an dem Elixier erfreut haben. Im Jahr 1863 "entdeckt" Alexandre Le Grand das Rezept im Nachlass der Familienbibliothek eines Verwandten und es gelingt ihm nach zahlreichen Versuchen aus dem Grundrezept aus 27 Zutaten den Likör zu destillieren.
Soweit die Legende, jedoch gibt es weder Spuren eines Aufenthalts des italienischen Mönches in Fécamp, noch ist ein Besuch von François I. dokumentiert.
Der Likör Bénédictine wurde schon im ersten Jahr ein Verkaufsknüller. Dazu trugen auch die ausgefeilte "Reklame" und das Design der Flasche bei, das er sich, eine Neuheit für seine Epoche, schützen ließ, was aber zahlreiche Nachahmer, auch in Deutschland, nicht davon abhielt ähnliche "Klosterliköre" auf den Markt zu bringen.
Der Besuch der Destillerie führt durch eine, von Alexandre Le Grand zusammen getragene Sammlung sakraler Kunst (oder was ihm von Händlern als solche verkauft wurde) und durch die in Betrieb befindliche Destillerie und endet mit einer Kostprobe.
Das Gebäude beherbergt ebenfalls die größte Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst mit Wechselausstellungen der Normandie.
110, rue Alexandre Le Grand
76400 Fécamp
Öffungszeiten und Preise auf der Webseite des Palais Bénédictine

Weitere Sehenswürdigkeiten

Die Fischer von Fécamp liefen von Fécamp bis nach Neufundland aus, um dort Kabeljau zu fischen. Das Musée des Terre Neuvas erinnert an diese Zeit.
Abteikirche Sainte-Trinité, Schneckenfarm.

Yport

Von Fécamp kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf dem Wanderweg GR21 einige Kilometer in Richtung bis Yport wandern (etwa 5 km), das sich Anfang des 20. Jahrhundetrs zu einem Seebad gewandelt hat. Auf der Wanderung geht es durch Weizen, Mais und Zuckerrübenfelder mit Blick aufs Meer. Der Wanderweg nennt sich zwar "Chemin des Falaises", die Klippen erblickt man allerdings erst am Strand von Yport wieder. Im Ort ist die Kirche Saint-Martin sehenswert, die von den Einwohnern auf Anregung des deutschen Reisenden Jacob Venedey 1838 in etwa fünf Monaten errichtet wurde.
Von Yport kann man mit dem Bus wieder zurück nach Fécamp fahren oder auch weiter nach Etretat.
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Praktische Informationen

Autobusse

Linie 24 : FECAMP / ETRETAT / LE HAVRE
Linie 17 : BREAUTE (Bahnhof) / ETRETAT

Fécamp ist Partnerstadt von Rheinfelden (Baden).

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