Die Schluchten des Hérault
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Die Schluchten des Hérault

von Ganges bis Saint-Guilhem-le-Désert

Kanu auf dem Hérault
Kanus auf dem Hérault Foto © frankreich-tourismus
Laroque bei GangesDas Wehr in Laroque am Hérault Foto © frankreich-tourismus
Laroque am Hérault
Laroque bei Ganges Foto © frankreich-tourismus
Saint Etienne d'IssensacBrücke und Kirche Saint Etienne d'Issensac
Foto © frankreich-tourismus
Saint Guilhem
Saint-Guilhem-le-Désert
Foto © frankreich-tourismus
Saint-Guilhem-le-Désert
Saint-Guilhem-le-Désert
Foto © frankreich-tourismus
Saint-Guilhem-le-Désert
"Strasse zum Ende der Welt"
Foto © frankreich-tourismus
Wandern bei Saint-Guilhem-le-Désert
Wanderung in einem Seitental des Hérault
Foto © frankreich-tourismus
Wandern bei Saint-Guilhem-le-Désert Auf dem Weg der Mönche
Foto © frankreich-tourismus

Der Hérault entspringt am Rand des Mont Aigoual, der die Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Atlantik bildet. Er mündet nach 163 km bei Montpellier ins Mittelmeer. Kanufahrten werden ab dem Städtchen Ganges möglich.

Kanu / Kajak auf dem Fluss Hérault

Zwischen Ganges und dem Pont du Diable gibt es mehrere Vermieter von Kanus und Kajaks, die mehrere von 3 bis 19 km lange Strecken auf dem Hérault anbieten, die zwischen einer und acht Stunden dauern. Flyer der Vermieter liegen in allen Hotels und Verkehrsämtern. Die Vermieter bringen euch zum Abfahrts- oder Ankunftsort (oder beides) und zurück. Schwimmweste und Helm werden zur Verfügung gestellt, geeignetes Schuhwerk muss mal selbst haben. Ihre Wertsachen, Schlüssel, Fotoapparate, Picknick usw. können Sie in einer wasserdichten Tonne verstauen und auf dem Kanu mitführen. Es ist auch möglich auf der Strecke anzuhalten, um zu Schwimmen oder zu picknicken. Auf der Strecke, die wir erkundet haben (zwischen Ganges und Beauzille de Putois) sind, zumindest bei Niedrigwasser im Sommer, keine besonderen Kenntnisse oder sportliche Skills nötig. Schwimmen muss man allerdings können, denn dass man unfreiwillig baden geht, kann passieren. Noch ein Tipp: Kopf und Oberkörper sind zwar vor Sonne geschützt, aber nicht die Beine. Sonnencreme nicht vergessen!
Mehr Informationen über die Streckenführung und die Schwierigkeitsgerade findet ihr auf der Seite
http://www.kajaktour.de/herault.htm.

Laroque

Das hübsche mittelalterliche Dörfchen erhebt sich an der D986 über den Ufern des Hérault. Nach einem Stadtrundgang (45 - 60 Minuten) kann man sich in einem der Café-Restaurants am Ufer des Heraults nieder lassen und die Kanuten dabei beobachten, wie sie mehr oder weniger zögerlich das Wehr überwinden. Man kann seine Kanu Wanderung auch unterhalb des Wehrs beginnen.

Beauzille de Putois

Hier verlässt die D986 das Ufer des Hérault in Richtung Saint Martin de Londres und Montpellier. Hier befindet sich eine Kanuvermietung.
www.canoelemoulin.fr

Saint Etienne d'Issensac

Man erreicht Saint Etienne d'Issensac von Ganges aus über die D4. Wenn ihr links die Bogenbrücke und eine Kapelle auf einer Anhöhe seht, ist etwa 100 m weiter links die Zufahrt zum Parkplatz (recht schmal und leicht zu übersehen). Hier kann man am Ufer des Hérault schwimmen und die Ruinen der Kapelle Saint Etienne bewundern. Die historische Brücke und der Badestrand ziehen viele Besucher an. Das Schloss auf der Anhöhe ist ein Hotel.
Von hier gelangt man auch zu Fuß zu den Ravins des Arcs (siehe hier).

Saint-Guilhem-le-Désert

Das 260-Seelen-Dorf Saint-Guilhem-le-Désert liegt etwa 40 km nordwestlich von Montpellier, in einem Seitental der Schlucht des Hérault. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein und das Dorf verliert auch nach mehrmaligem Besuch nichts von seinem Charme. Ein absolutes Muss bei einem Aufenthalt in der Region, auch wenn die beschränkten Parkmöglichkeiten und -Preise abschrecken mögen. Saint-Guilhem-le-Désert verdient wirklich, zu den "schönsten Dörfern Frankreichs" zu zählen. Die Station auf dem Pilgerweg Saint Jacques de Compostelle beherbergt im Kloster Gellone eine Reliquie des Heiligen Kreuzes, ein Geschenk Karls des Großen (Charlemagne). Teile des Kreuzgangs finden sich heute im Museum The Cloisters in New York. Die Parkmöglichkeiten sind ziemlich beschränkt. Es gibt allerdings auch einen Pendelbus bis zum Pont du Diable.
Hinter dem Dorf liegt ein wunderschönes Tal, das man über die Gasse "Rue du Bout du Monde" erreicht, die Straße zum Ende der Welt. Und in der Tat endet das Tal in einem Kessel. Auf der linken Seite führt jedoch ein Wanderweg zu den Höhen. Dieser wurde schon von den Mönchen von Saint-Guilhelm-le-Désert benutzt und befestigt. Die gegen die Felsen geschmiegten Serpentinen am Ende des Weges sind beeindruckend.

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Pont du Diable

Die romanische Brücke Pont du Diable (Teufelsbrücke) ist eine der ältesten mittelalterlichen Brücken Frankreichs und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Eine zweite, modernere Brücke, liegt dicht dahinter. An den Ufern bestehen Bademöglichkeiten. Ein Pendelbus bringt nach Saint-Guilhelm-le-Désert (siehe links)

Pont du Diable