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Saint-Jean-du-Gard
am Fuße der Cevennen

Verkehrsamt Saint Jean du Gard
Museumsbahnhof, Foto © frankreich-tourismus

Der historische Dampfzug der Cevennen

Ab Saint-Jean-du-Gard fährt der historische "gelbe Zug der Cevennen" bis nach Anduze, mit einem Halt am Bambuswald la Bambouserai. Eine unterhaltsame Art, das Tal des Gardon zu entdecken (mehr Informationen auf der Seite Anduze)

Brücke von Saint Jean du Gard
Die alte Brücke von St. Jean steht unter Denkmalschutz, © frankreich-tourismus
Saint Jean du Gard
Saint-Jean-du-Gard, © frankreich-tourismus
Restaurant in den CevennenEin Restaurant, zufällig auf einer Wanderung um Soudourgue entdeckt © frankreich-tourismus
Wandern in den Cevennen
Col du Mercou © frankreich-tourismus
Landhaus Cevennen
© frankreich-tourismus

Musée du DesertDas Dörfchen Le Mas Soubeyran mit dem Musée du Désert in der Nähe von Mialet
© frankreich-tourismus
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Wandern im Gard

Für Familien eignet sich dieser Wanderführer, der 52 einfache Rundwege präsentiert, die ein bis 3 Stunden, manchmal auch etwas länger dauern. Der einzige Nachteil: er ist auf Französisch.

Das Städtchen Saint-Jean-du-Gard liegt am Südrand der Cevennen an der D907, 60 km von Nïmes und 80 km von Montpellier entfernt und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die Umgebung. In Saint Jean selbst findet man mehrere Restaurants und kleinere Geschäfte. Der Uhrenturm (Tour de l'Horloge) ist das einzige was nach den Religionskriegen von einer Kirche der Benediktiner übrig geblieben ist. Durch einen kleinen Nebeneingang erreichen die Gläubigen heute ihren Tempel. Erstaunlicherweise kann man in den Straßen der kleinen Ortschaft (2800 Einwohner) Spuren mehrerer protestantischer Tempel entdecken. Über die alte, 1733 errichtete Brücke gelangt man zum Museumsbahnhof (siehe rechts) und zum Aquarium.

Aquarium

Auf 2500 m² kann man in 60 Aquarien die faszinierenden Meeresbewohner der Tropen, Flüssen des Amazonas und Asiens beobachten. In den Außenbecken schwimmen Fische aus Flüssen und Seen ganz Europas.
Geöffnet von April bis Ende Oktober
Webseite Deutsch und Englisch.

In der Umgebung von Saint-Jean-du Gard

Mialet und der Pont des Camisards

Diese Steinbrücke, von 1714 bis 1718 erbaute Steinbrücke ist als historisches Monument geschützt. In Mialet parken und dann etwa 100 m in Richtung Saint-Jean-du-Gard.

Musée du Désert

Dieses Museum in einem winzigen Cevennendörfchen hat nicht mit der Wüste zu tun, sondern beschreibt die Zeiten der Protestantenverfolgung, als diese sich in den Cevennen versteckten  und im Verborgenen, im Untergrund ("le Désert") lebten. Außer der Vergangenheit der Hugenotten und die Geschichte der Camisarden präsentiert das Museum in seinen historischen Mauern für die Cevennen typisches Mobiliar und Alltagsgegenstände aus dem 18. Jahrhundert. Die Besichtigung dauert etwa eine Stunde. An der Kasse erhält man einen kleinen Leitfaden auf Deutsch, der das Wichtigste erklärt. Am Museum gibt es zwei oder drei Café-Restaurants und ein Geschäft mit regionalen Spezialitäten. Sehenswert ganz in der Nähe sind auch die Grotten von Trabuc, die am Ende eines langgestreckten Tals liegen.
Öffnungszeiten
1. März bis 30. November :
von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr
von 14.00 Uhr bis 18h00 Uhr
Im Juli und August :
von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Le Mas Soubeyran
F30140 MIALET

Corniche des Cevennes

Diese Höhenstraße (D260) führt über Bergkämme teilweise durch Kastanienwälder und bildet einen Teil der Grenze zwischen den Départements Gard und Lozère. Ab Saint Jean du Gard kann man über den Col Saint Pierre (Aussichtspunkt) eine Rundtour mit einem Abstecher in das Département Lozère unternehmen und über die Barre des Cévennes (D 13) wieder zurückkehren. Auf der Strecke findet man wunderschöne Ausblicke auf Täler und Bergdörfer der Cevennen. Über die Corniche kann man auch bis zum Mont Aigoual gelangen (52 km von St. Jean).

Mont Aigoual

Am Mont Aigoual befindet sich die Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Atlantik. Er ist mit 1567 m der höchste Berg im Département Gard. Bei sehr guter Sicht kann man bis zum Mittelmeer sehen. Aber ehrlich gesagt, da muss man schon sehr großes Glück haben. Aber auch so ist die Aussicht von der meteorologischen Station, die unter größten, wetterbedingten Schwierigkeiten erbaut wurde, einfach herrlich. Einen Abstecher, den man unbedingt machen sollte, wenn das Wetter günstig ist. Nur einige Kilometer weiter befindet sich der unterirdische Fluss Bramabieu, dessen Besuch ebenfalls zu empfehlen ist.

Wandervorschläge Cevennen und Ardèche

Zwischen dem Massif Central, dem Rhônetal und dem Küstenvorland des Languedoc. Der westliche Teil der Cevennen wird geprägt von den einzigartigen Hochplateaus der Causses, die sich an die bewaldeten Hänge der Gebirgsketten schmiegen. Eingebettet in diese wilde und einsame Natur liegen winzige Bergdörfer, verstreute Gehöfte und malerische Städtchen. Im Osten liegt die eindrucksvolle Region der Ardèche. Die Autorin Bettina Forst, eine hervorragende Kennerin des Zentralmassivs, der Cevennen und der Ardèche, hat bei der überarbeiteten Tourenauswahl besonderen Wert auf ein vielseitiges Angebot gelegt. Die Tourenpalette reicht von einfachen Spaziergängen bis hin zu längeren, anspruchsvolleren und meist einsamen Wanderungen. Ausführliche Wegbeschreibungen, detaillierte Kartenausschnitte im Maßstab 1:25.000 und 1:50.000 sowie aussagekräftige Höhenprofile machen alle Tourenvorschläge leicht und sicher nachvollziehbar.

Hôtel Oronge in Saint-Jean-du-Gard

Der Name Oronge hat nichts mit der Farbe des Hauses oder Orangen zu tun sondern ist der Name eines Speisepilzes. Hier befand sich im 16. Jahrhundert ein Pferde-Relais und es ist heute ein Hôtel. Robert Louis Stevenson hat hier seine Wanderung durch die Cevennen beendet. Vor dem Verkehrsamt steht ein Monument, das an seine Reise mit Eselin Modestine durch die Cevennen erinnert.
Hier könnt ihr im Hotel Oronge reservieren

Hotel Oronge in Saint Jean du Gard

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Stevenson - Weg

Der Wanderweg GR 70 folgt auf 220 km den Spuren des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson, der 1878 gemeinsam mit seiner Eselin Modestine 12 Tage durch das französische Zentralmassiv von Monastier-sur-Gazeille in Richtung Süden bis Saint-Jean-du-Gard wanderte.

Hier findet ihr den Originalbericht Stevensons auf Französisch, nicht ganz einfach zu lesen. Der Outdoor Reiseführer ist aktueller und beschreibt die bunten Wiesenwege und einsamen Pfade durch schöne Eichen- und Kastanienwälder, Heide- und Ginsterlandschaften, durch Schluchten und idyllische Flusstäler, sowie auf alten Verbindungswegen zwischen kleinen verträumten Schieferdörfern im Nationalpark der Cevennen. Karg und rau ist das steppenartige Hochland am Mont Lozère (1699 m), dem höchsten Punkt dieser Tour, von wo aus beeindruckende Blicke weit über unendlich scheinende Gebirgsketten reichen. Eine stille Reise in die Vergangenheit, fernab von Industrie, Lärm und Hektik, fast wie zu Zeiten Stevensons.

Mont AigualWetterstation Mont Aigoual © frankreich-tourismus