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Anduze im GardTour de l'Horloge, Foto © frankreich-tourismusGardon in AnduzeGardon d'Anduze, Foto © frankreich-tourismus

Anduze

Das kleine Städtchen mit weniger als 4000 Einwohnern war im 10. Jahrhundert eine mächtige Stadt und im 16. und 17. Jhdt. ein wichtiges Zentrum des protestantischen Widerstands in Südfrankreich. Das Musée du Désert, einige hundert Meter von den Grotten von Trabuc entfernt, erinnert an den Widerstand in den Cevennen.
Von den Stadtmauern blieb der Turm "Tour de l'Horloge" aus dem Jahr 1320 erhalten. Er besteht aus drei Etagen in der gleichen Architektur wie die Stadtmauern von Aigues-Mortes. Vom Turm aus sind es nur einige Schritte bis zur Brücke, von der man eine gute Aussicht in die Schlucht des Flusses Gardon d'Anduze hat. Die Häuser an der Straße links scheinen tiefer als der Fluss zu liegen und sind durch eine hohe Mauer gegen Fluten geschützt. In Anduze findet man Supermärkte und andere Geschäfte. Es ist ratsam, die ausgeschilderten Parkplätze zu benutzen, da es in den schmalen Gassen kaum andere Möglichkeiten gibt. Auf dem Platz am Tempel und dem Tour de l'Horloge hat man die Wahl zwischen mehreren Restaurants mit regionalen Spezialitäten.

Mit dem Dampfzug von Anduze
nach Saint-Jean-du Gard

Dampfzug Anduz bis Saint Jean du GardMuseumseisenbahn Anduze bis Saint Jean du Gard, , Foto © frankreich-tourismus


Dampfzuglokomotive AnduzeFoto © frankreich-tourismus
Die Bambusplantage vom Dampfzug aus zu sehen, Foto © frankreich-tourismus
Bambuseraie in Anduze
Foto © frankreich-tourismus
Bambouseraie bei AnduzeFoto © Henri MOREAU, lic GNU

Ab Anduze verkehrt von Anfang April bis Ende Oktober mehrmals täglich ein historischer Dampfzug, mit dem man entlang eines Nebenflusses des Gardon bis nach Saint-Jean-du-Gard (und zurück) fahren kann. Es kommen abwechselnd mehrere Lokomotiven zum Einsatz, darunter eine 1937 von Krupp gebaute. Es gibt offene und geschlossene Wagons. Welche ihr benutzt ist eine Frage des Geschmacks (und des Platzes). Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass mehrere Tunnel durchquert werden und es ziemlich rußig werden kann. Helle Kleidung besser vermeiden. Die Tour ist auf alle Fälle ein Erlebnis und begeistert vor allem die Jüngeren. Bei Anduze kann man, je nach Fahrplan einen Halt einlegen und die Bambouseraie besuchen. An den Bahnhöfen in Anduze und Saint-Jean-du-Gard sind zu den Abfahrtszeiten Souvenir Shops und Snacks geöffnet.
Uhrzeiten und Preise auf der französischen Webseite

La Bambouseraie
Bambuswald

3 km von Anduze entfernt, an der D129, liegt die Bambouseraie, ein in Europa einzigartiger Bambuswald. Es war Eugène Mazel, der 1856 die ersten exotischen Arten aus China, Japan, Nordamerika und dem Himalaya einführte. Hier treffen sich Wissenschaftler und Experten, aber auch Künstler, um diese exotische Welt zu studieren und zu gestalten. Über 200 Bambusvarianten, jahrhundertealte Mammutbäume, ein japanischer Garten und der Nachbau eines typischen laotischen Dorfes entführen in eine 15 ha große, fantastische Welt, in der auch ein Labyrinth nicht fehlt. Der höchste Bambus misst stolze 23 m. Für den Besuch sollte man sich mindestens 1 1/2 Stunden Zeit nehmen.
Geöffnet vom 1. März bis 15. November
La Bambouseraie
552 rue de Montsauve
30140 Générargues
Webseite auf Deutsch und Englisch

In der Umgebung

Pont des Camisards, Mialet
Musée du Désert
Grotten von Trabuc (10 km), Grotten von Cocalière, Besucherbergwerk Alès hier klicken...

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Cevennen ZugBlick aus dem Dampfzug,
Foto © frankreich-tourismus
Dampfzug AnduzeFoto © frankreich-tourismus
Mit dem Fahrrad in den Cevennen