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Die Umgebung von Paris
Das Departement
Seine-Saint-Denis

kathedrale Saint-Denis© frankreich-tourismus

Die Seine-Saint-Denis, im Norden von Paris, gilt als das Problemdepartement Frankreichs und gerät regelmäßig in die Schlagzeilen. Im französischen Sprachgebrauch nennt man das die "sensiblen" Viertel in den Pariserer Vorstädten.
Die Einwohner nennen ihr Département in Anlehnung an die Postleitzahl das "neuf-trois" (das Neun-Drei), weil der eigentliche Name und auch die Zahl Dreiundneunzig (französisch quatre-vingt-treize) umständlich zu sprechen sind.
Natürlich stellt sich die Frage, ist es gefährlich, in diese "Cités" zu gehen. Nun, ich würde nicht unbedingt rumfotografieren, wo es nichts anderes zu sehen gibt, als herunter gekommene Plattenbauten. Und auf dem Flohmarkt von Saint-Ouen, fälschlicherweise als Flohmarkt von Paris bezeichnet, sind natürlich auch Taschendiebe unterwegs. Aber wenn man sich nicht aufdringlich verhält oder als "leichte" Touristenbeute auffällt, warum nicht die Umgebung von Paris erkunden und kleine Überraschungen, wie das Tulpenfest (April) von Saint-Denis entdecken.

Tulpenfest Saint-Denis
Seine-Saint-Denis


Für die Fahrt nach Saint-Denis reicht ein Métroticket. Wenn man aus der Métro herauskommt, findet man sich in einer düsteren Betonschlucht wieder. Wenn dies einer mittelalterlichen Gasse nachempfunden sein soll, so ist das gründlich misslungen. Diese öffnet sich aber schon nach einigen Metern zu einem grossen Marktplatz. Und nach einigen Metern weiter nach links steht man vor der Kathedrale. Der Legende nach lief Dionysius nach seiner Enthauptung auf dem Pariser Montmartre mit seinem eigenen Kopf in den Händen sechs Kilometer nach Norden, bis er hier zusammenbrach. An dieser Stelle entstanden Basilika und Stadt, die bis heute seinen Namen tragen. Es scheint, dass Karl der Grosse (Charlemagne) eigentlich hier begraben werden wollte, was die Honorationen von Aachen mit einem Eilbegräbnis verhinderten.
Dieser Gründungsbau der europäischen Gotik ist Grabstätte zahlreicher französischen Könige. Die ehemalige Abtei daneben ist heute eine Schule der Fremdenlegion.

Königsgruft mit mehr als 70 Grabdenkmälern im Lichte der Kirchenfenster aus dem XII. und XIX. Jahrhundert.
Öffnungszeiten
1. April bis 30. September: 10h bis 18h15, sonntags 12h bis 18h15
1 Oktober bis 31. März: 10 h bis 17h15, sonntags 12h bis 17h15
Schliessung der Kassen 30 Minuten vorher.
Geschlossen am 1. Mai, 25. Dezember und bei bestimmten religiösen Feiern.
Eintritt: 6,50, ermässigt 4,50
(2010)


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