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Reims, Hauptstadt der Region

Champagne-Ardenne

Vom Pariser Bahnhof Gare de l'Est erreicht man den Bahnhof Reims-Centre mit "normalen" Zügen in 45 Minuten. Der TGV-Bahnhof wurde etwa 7 km südlich auf einer künstlichen Anhöhe erbaut. Diese Originalität führt dazu, dass die Strassenbahn Strecke einige hundert Meter vor dem Bahnhof endet, da der Weiterbau zu teuer erschien. Der Bus Nr. 13 fährt allerdings direkt vom TGV Bahnhof ins Zentrum.
Nun gibt es allerdings auch TGV-Züge, die den Bahnhof Reims-Centre bedienen (und normale Züge, die am TGV-Bahnhof und am Bahnhof Centre halten). Wir raten dazu beim Ticket Kauf Reims-Centre zu wählen.

Reims ist nicht nur die administrative Hauptstadt der Region, sondern nennt sich auch stolz die Hauptstadt des Champagners. Und in der Tat haben die meisten großen Häuser ihren Sitz in der Stadt und manche davon bieten auch Besichtigungen ihrer Weinkeller in Reims an. Man kann die meisten Sehenswürdigkeiten Reims bequem zu Fuß erreichen, nur die Basilika liegt etwas außerhalb des Zentrums im Südteil der Stadt.
Wir raten dazu, nicht nur die historischen Bauwerke zu besuchen, sondern auch das Stadtzentrum um den Platz Drouot d'Erlan und die Kirche Saint Jacques. Hier reihen sich zahlreiche Pubs, Restaurants, Bars, Bistrots aneinander und die Terrassen laden zum Entspannen eine. Hier befinden sich ebenfalls mehrere Hotels, überdachte Passagen und natürlich Geschäfte für jeden Geschmack.

Die Kathedrale von Reims
Über 800 Jahre Geschichte


Platz Drouet in ReimsKathedrale von Reims Foto © frankreich-tourismus
Boutique an der KathedraleRegionale Spezialitäten an der Kathedrale
Foto © frankreich-tourismus
Porte de Mars
Porte de Mars, Foto © frankreich-tourismus
Kathedrale von oben
Foto © frankreich-tourismus
Champagnerkeller in Reims
Maison Taittinger © Carmen Moya / Reims Tourisme
Lichtshow an der Kathedrale von Reims
Rêve de Couleurs © Carmen Moya / Reims Tourisme


StadtzentrumPlatz Drouot d'Erlan, Foto © frankreich-tourismus

Die Kathedrale von Reims, in der Chlodwig I (Clovis), der als Gründer Frankreichs gilt, getauft wurde kann auf 800 Jahre Geschichte mit 25 Königskrönungen zurück blicken. 1211 wurde der Grundstein zum Bau der Kathedrale Notre-Dame von Reims gelegt. Sie ist mit ihren über 2300 Skulpturen und Engeln ein Meisterwerk der gotischen Kunst. Der bekannte, lächelnde Engel befindet sich am Nordportal auf der Westwand. Der bekannte, lächelnde Engel befindet sich am Nordportal auf der Westwand.
Die außergewöhnlichen Kirchenfenster vermählen Mittelalter und XX. Jhdt. Sehenswert sind auch die Rückseite der Außenwand, einzigartiges Kunstwerk in der Welt, das die ganze Breite des Schiffes in Anspruch nimmt, und die Galerie der Könige mit ihren kolossalen Skulpturen. Sehenswert sind auch die Rückseite der Außenwand, einzigartiges Kunstwerk in der Welt, das die ganze Breite des Schiffes in Anspruch nimmt, und die Galerie der Könige mit ihren kolossalen Skulpturen.
Das 115 m lange Kirchenschiff mit seinem 38 m hohen Gewölbe sah zwischen 1027 und 1825 ungefähr 30 heilige Könige von Henri I bis Charles X.
Seit Anfang des ersten Weltkrieges (September 1914) wurde diese Kathedrale durch mehr als 300 deutsche Granaten geschädigt, was aufwendige Restaurierungsarbeiten erforderte und erfordert.
Täglich von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr (sonntags 19.15 Uhr) geöffnet.
Keine Besichtigungen während der Gottesdienste.
Die Besichtigungen der Türme und der Dachaufbauten erfolgt nur mit einer Führung (Zugang gegen Aufpreis).
Auskunft im Palais du Tau (siehe unten).

Palais du Tau  - Taupalast - Weltkulturerbe der UNESCO

Der Palast beherbergt die größte Skulpturensammlung Frankreichs. Die Originalskulpturen der Kathedrale sind hier in Verwahrung genommen, sowie der Königsschatz der Kathedrale, zu dem Schmuckstücke, wie der Talisman Karls des Großen aus dem 9. Jhdt., der Krönungskelch aus dem 12. Jhft. und diverse liturgische Gegenstände gehören. Die Könige von Frankreich verbrachten hier die Nacht vor ihrer Krönung.
Täglich außer Montag geöffnet
2 place du Cardinal Luçon
Bus: Citadines 1 et 2, Haltestelle Palais du Tau

Die Basilika Saint-Remi, Weltkulturerbe der UNESCO

Die Basilika Saint-Remi, die fast so groß wie die Kathedrale ist, wurde im 11. und 12. Jhdt. errichtet. Es sind noch farbige Fenster aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Sie beherbergt die Reliquien des Heiligen Remigius. Neben der ehemaligen Abtei befindet sich das städtische historische Museum St-Remi.
Öffnungszeiten Basilika 8 bis 19 Uhr.
Öffnungszeiten des Musée Saint Remi täglich von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr. Geschlossen am 1. Januar,
1.Mai, 14. Juli, 1. und 11. November und 25. Dezember.

Champagnerkellereien

Die großen Firmen wie Pommery, Taittinger, Veuve-Clicquot-Ponsardin, Ruinart, Piper Heidsieck, Mumm befinden sich im Viertel Champs-de Mars und am Hügel St-Nicaise. Einige Gänge der Stollen stammen noch aus gallorömischer Steinbrüchen.
Champagner Taittinger
Die Keller befinden sich in Kreidesteinbrüchen aus der römischen Besatzungszeit und wurden von Benediktinermönchen erweitert.
9, place Saint Nicaise
Webseite auf Deutsch (auf der Startseite "pays"=Land eingeben)

Das Tor Porte de Mars

Das Tor Porte de Mars, wurde im 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet, war zu Römerzeiten mit 33 m das breiteste Tor der Welt.

Flohmärkte

Der Flohmarkt Reims findet in der Messehalle jeden 1. Sonntag im Monat (außer August) und statt.

Schauplätze des ersten Weltkriegs

In der Umgebung von Reims befinden sich mehrere Schauplätze des ersten Weltkrieges, wie das Fort de la Pompelle und die Ferme de Navarin oder etwas weiter im Département Aisne (Picardie), die Drachenhöhle, ein unterirdischer Steinbruch, in dem sich zeitweilig deutsche und französische Soldaten gleichzeitig aufhielten.

Reims ist Partnerstadt von Aachen

GedenksteinGedenktafel vor der Kathedrale
Palais de Tau

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Deutsch-französische Geschichte in Reims

1870/1871 war Reims von den Preußen besetzt. Im 1. Weltkrieg wurde die "Märtyrerstadt" zu 80 % zerstört und auch die Kathedrale schwer beschädigt (siehe links). Am 7. Mai 1945 wurde hier die bedingungslose Kapitulation des Nazi-Reiches unterzeichnet. Deshalb war es besonders symbolträchtig, als am 8. Juli 1962, der Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Präsident Charles de Gaulle gemeinsam die Kathedrale von Reims besuchten. Der Frankreichbesuch Adenauers gilt heute als Durchbruch in der deutsch-französischen Aussöhnung. Bevor der Kanzler nach Reims kam, legte er am Grabmal des unbekannten Soldaten in Paris einen Kranz nieder. Das Bild Adenauers und de Gaulles, nebeneinander vor dem Altar der Kathedrale stehend, hatte eine Signalwirkung, dem ein halbes Jahr später die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags folgte.
Am 8. Juli 2012 haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande gemeinsam der deutsch-französischen Aussöhnung gedacht und damit den Auftakt zu den Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags gegeben. Bei dieser Gelegenheit wurde dem französischen Gedenkstein vor der Kathedrale ein zweiter, diesmal auf Deutsch hinzugefügt. Zuerst stand zwar 08. July darauf, dies ist aber inzwischen korrigiert worden.
Mehr über den Elysée-Vertrag finden sie hier...

Kathedrale von Reims innenFoto © frankreich-tourismusKathedrale von Reims
Foto © frankreich-tourismus
Place royaleFoto © frankreich-tourismus